Terminbeschreibung: donnerstags
Zeit: 18–21 Uhr
Ort: Raum 351

Iris Drögekamp / Frank Halbig

 

1948 wurde die Idee einer Musique concrète von den beiden Musikern und Komponisten Pierre Schaeffer und Pierre Henry geboren und in der Radiosendung "Concert des bruits" erstmals öffentlich aufgeführt. Die akustische Kunst ist eine Welt aus Klängen, Geräuschen und Sprache. Die Sprache tendiert zum Laut, zum reinen Klang und zur Musik. „Wo immer wir auch sein mögen, meistens hören wir Geräusche. Beachten wir sie nicht,stören sie uns.Hören wir sie uns an, finden wir sie faszinierend.Das Geräusch eines Lastkraftwagens bei 50 Stundenkilometer. Atmosphärische Störungen im Radio. Regen. Wir wollen diese Klänge einfangen und beherrschen, nicht um sie als Klangeffekte einzusetzen,sondern als Musikinstrumente.“ (John Cage)

Dem vorausgegangen war die Suche nach einer neuen Form von Dichtung wie sie von den Dadaisten Kurt Schwitters und Raoul Hausmann vertreten wurde und Antonin Artauds Forderung nach der Erschaffung eines autonomen Körpers in der Kunst. Einblick und Ausblick mit Analyse, praktischen Übungen und einer Exkursion ins Hörspielstudio.

 

Offen für alle Fachbereiche.