Hanno Leichtmann zu Gast im Seminar Akustische Kunst

22. November 2011 (All day)

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Di, 22. November 2011 16.00-18.30 Uhr

ICHIIGAI LABEL NIGHT

10. November 2011 (All day)

bei den ARD-Hörspieltagen 2011

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Do. 10.11. 2011 23.00-1.00 Uhr

Die HfG Karlsruhe lädt bei den ARD-Hörspieltagen 2011 zu einem Konzert ihres audiovisuellen Labels "ichiigai" ein, das ein reichhaltiges Menü von Kuschelnoise bis Frickeltrick, von Flachlanddrone bis wir-können-auch-tanzbar serviert. qwqwi wird zusammen mit George Hazard unter dem Titel "Vater Pacini und die somatomotorische Rinde" seinen Hang zu Experimenten an polyzyklischen Verknüpfungen tonal-rhythmischer Zufallsketten ausleben. soundflorA wird mit "tapes and tales" musikalische Erinnerungen an die Generation Kinderkassette heraufbeschwören. Dazu schreibt sie: „"Efflikör" ist ein Wort aus meiner Kindheit, erfunden von einem Plattenspieler, der beim Sprung über die Rille zum Sampler wurde“. G.HAzARD war als Experimentalklanggestalter in den letzten 4 Jahren Resident Artist in der ARD-Hörspielbahn. Da diese feine Institution in diesem Jahr pausiert, hat er es sich zur Aufgabe gesetzt die Tram zum Zuhörer zu bringen. Günther Lause - ein Projekt, für das sich zwei vormalige Eigenbrötler zusammen getan haben, um sich mit verspulten Klängen und Flächen zwischen dem langsamen Beat zu beschäftigen - wird sukzessiv aufbauende Sets, sowie interaktive Performances mit Liebe zu ausgefeiltem Sounddesign zum Abschluss mit auf die Reise geben.

www.ichiigai.net

MIR MUTATIONEN

9. November 2011 (All day) - 13. November 2011 (All day)

Preview bei den ARD-Hörspieltagen 2011

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Müde und erschöpft nach der Arbeit? Sie können sich nicht erinnern, wann Sie Ihre Freunde zuletzt gesehen haben? Sie wollen mehr vom Tag erleben? Die neuartigen Forschungen im Bereich der Neuropharmaka beschäftigen sich mit genau diesen Fragen der modernen Leistungsgesellschaft. Ihr Denkvermögen zu steigern, bleibt keine Utopie. Das Glück ist tastbar. Das optimierte Gehirn genießt an- und ausdauernde Leistungsfähigkeit. Erkunden Sie mit dem Saichi Finder auf einer Reise durch Ihre Stadt die Welt von Saichi Solutions!
M.I.R. (mobile interface radio) ist ein Forschungsprojekt der HfG Karlsruhe, das das Hörspiel durch Smartphones im öffentlichen Raum erlebbar macht. Mutationen, ein Originalhörspiel von Jan Decker, können Sie auf Ihrem eigenen Smartphone oder einem der Leihgeräte hören. Weitere Informationen erhalten Sie am M.I.R. Stand.
www.mir-radio.eu

KLANGLABYRINTH

9. November 2011 (All day) - 12. November 2011 (All day)

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Studenten der HfG stellen ihre Hörspielarbeiten bei den ARD-Hörspieltagen 2011 in einer Lautsprecherinstallation im HfG_Studio vor. Der Besucher ist eingeladen, sich durch einen Parcours von Klangzonen mit narrativen und experimentellen Stücken zu bewegen.
Cornelia Böhm erzählt in "Traute Rehländer - eine Personenbeschreibung" die fiktive Lebensgeschichte einer Frau, die es wirklich gab. Ein Stück über Erinnerung an erlebte und die Vorstellung von nicht erlebter Vergangenheit.

Im Jahr des 100. Geburtstages von Marshall McLuhan präsentieren wir zu dem Hörspiele und Hörcollagen die sich mit den Texten des Urvaters der Medientheorie auseinandersetzen. In der Collage „Das elektrische Drama“ nach Marshall McLuhan und Ror Wolf von Philipp Diettrich und Johanna Lenz lebt der posthistorische Mensch in einer Zeit der Synchronität, eine Zeit, die das Hören gegen das Sehen getauscht hat. Er wird mit Stimmen konfrontiert, die nicht Klänge sondern Bilder erzeugen.
In "Päng" einer Hörcollage von Michaela Boschert und Felicitas Wetzel geht es um das Wetter als Medium, das alle Menschen in gleicher Weise angeht - um Atmosphären und Medien, die uns umgeben und berieseln. Mit Nummern, Maßen und dem Körper, gestern und heute spielt "Venus Limited" ein Hörstück von Martin Buntz.

Institut fuer Feinmotorik erhält den Karl-Sczuka-Preis 2011

14. Juli 2011 (All day)

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Die Künstlergruppe Institut fuer Feinmotorik (MK-Sound Student Florian Meyer, Mark Brüderle, Daniel van den Eijkel, Marc Matter) in Zusammenarbeit mit Tim Elzer erhält den vom Südwestrundfunk (SWR) gestifteten Karl-Sczuka-Preis 2011 für Hörspiel als Radiokunst. Sie wird für das Radiostück „Die 50 Skulpturen des Institut fuer Feinmotorik“, einer Produktion von SWR2 ars acustica ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 12.500 Euro verbunden.

SWR2 Karl-Sczuka-Preis

The Pyramids - Living Legends of African Jazz

6. Juli 2011 (All day)

Konzert im ZKM_Kubus, 20 Uhr, Eintritt 10/7 €

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The Pyramids sind das wohl mysteriöseste und legendärste aller kosmischen Jazz-Kollektive der frühen 1970er-Jahre, die in der Nachfolge des unsterblichen Sun Ra nicht nur musikalische, sondern vor allem auch soziale Experimente schwarzen Bewusstseins und menschlichen Zusammenlebens erforschten.
Gegründet wurde die Band 1971 am Antioch College in Yellow Springs / Ohio, einer notorischen Brutstätte radikalen Gedankenguts in der sonst so biederen amerikanischen Provinz. Mit einem geschickt eingesetzten Stipendium setzte sich die Combo um den ruhelosen Idris Ackamoor auf ihrer »Cultural Odyssey« bald nach Europa ab, um anschließend auf ausgedehnten Reisen durch Afrika im Zusammenspiel mit lokalen Künstlern den »Roots« allen afroamerikanischen Musizierens nachzuspüren. Daraus resultierte eine Mischung aus hymnischen Saxofonimprovisationen und ungezügelten Trommel-Freakouts, einer Musik, die gleichzeitig nach Amerika, Europa und Afrika klang und schwerelos ekstatische und erdhafte Momente mit lyrischen, fast meditativen Phasen verband.

Die drei Alben der Pyramids wurden zuerst von der Band selbst in Kleinstauflage gepresst. Ihre Wiederveröffentlichung auf Vinyl beim Chicagoer Label IKEF 2007 kam einer kleinen Sensation gleich. Die dadurch einsetzende Neuentdeckung von The Pyramids, führte zur Wiedervereinigung der Band im Jahre 2010. Die Reunion-Tour führt die Musiker in Originalbesetzung erstmals seit der Auflösung 1977 wieder nach Europa.

The Pyramids
Idris Ackamoor Saxofon
Margo Simmons Flöte
Bradie »Hekaptah« Speller Trommeln
Thomas »Kimathi Asante« Williams Electric Bass
Kash Killion Double Bass, Cello
Donald Robinson Schlagzeug

Eine Kooperation von ZKM | Institut für Musik und Akustik (IMA), Jazz-Club Karlsruhe und Staatlicher Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG MK-Sound)

PRODUCER SLAM MIT TEXTOR

8. Juni 2011 (All day) - 10. Juni 2011 (All day)


46 Foto: Sarah Schlosser

HENRIK VON HOLTUM (Kinderzimmer Productions)
RALF MEINZ
Zeit: 8.6.?–?10.6?/ 4.7.?–?8.7., ganztags
Ort: Raum 351 (großes Soundstudio)

 

In diesem zweigeteilten Workshop wird es um die luxuriöse und traditionelle Variante der Musikproduktion gehen - soll heißen: erst schreiben und dann einspielen und/oder einspielen lassen.
Eine Art zu produzieren die bei sinkenden Budgets leider seltener geworden ist, aber einer der schönsten und spannendsten darstellt: Man wird aus der Feedback-Schleife mit sich selbst entlassen, muss die eigenen Ideen kommunizieren und darf erleben wie andere interpretieren, ergänzen und vervollständigen.
 
Der erste Block beschäftigt sich mit dem Schreiben, also wie kommt man von von einem ersten musikalischen Impuls zu einem fertigen Arrangement, mit dem die Musiker im Aufnahmeprozess schnell und effektiv arbeiten können, wobei mit Arrangement alles gemeint ist das zwischen einer Improvisationsanweisung und einer fertigen Partitur liegt.
Schön wäre es, wenn sich alle Beteiligten auf das Abenteuer einlassen etwas umzusetzen, das nicht in ihrer "Komfortzone" liegt - also weg vom Rechner hin zum Papier, weg von Gitarre/Bass/Schlagzeug oder dem, was man eben selbst spielen kann oder eh schon begriffen hat.
Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich eine grundlegende Songidee, alles weitere - das Praktische und Theoretische - ergibt sich dann bei der konkreten Arbeit.

Der zweite Block wird dann zum Moment der akustischen Wahrheit, studiotechnische Fragen müssen geklärt, Mikrofone positioniert und Entscheidungen getroffen werden. Man muss Musiker motivieren, improvisieren, dran bleiben und Kompromisse eingehen, bevor man endlich die Gelegenheit hat zu prüfen wie groß die Distanz zwischen der Idee und der Wirklichkeit ist, um dann hoffentlich positiv überrascht zu werden.

SPIELPLATZQUINTETT

27. Mai 2011 (All day)

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CONSOLE in der Reihe international artists@MK-Sound

24. Mai 2011 (All day) - 27. Mai 2011 (All day)

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WORKSHOP MIT MARTIN GRETSCHMANN

Zeit: 24.-27.5. 2011; 11-19 Uhr
Ort: Raum 351 (großes Soundstudio)

 

Sabine Gietzelt  (Zündfunk/BR2) schreibt:

"Consoles Musik ist mehr denn je selbstreferentiell. Schon seit Jahren steuert Martin Gretschmann bei seinen Auftritten mit The Notwist seinen Computer konsequent über einen Wii Controller an. Das ist nicht nur eine tolle technische Alternative zur Tastatur. Es ist smart. Und live allemal spannender, einem groovenden Soundmaniac zusehen, als einem introvertiert über seine Tasten gebeugten Nerd!"


In dieser Reihe lädt MK-Sound renommierte Künstler und Musiker ein, um deren spezifische Arbeitsweisen in einem Workshop zu thematisieren.
In diesem Semester wird der Musiker Martin Gretschmann (Console, The Notwist, 13&God, Acid Pauli – www.console.li?) zu Gast sein. Am Freitag 27. Mai wird es eine Präsentation der Stücke im Rahmen des Beyond Festival geben.

SUPERCOLLIDER Sound Synthese am Beispiel von Vokalen

17. Mai 2011 (All day) - 18. Mai 2011 (All day)

31 (graphic by en:User:ish ishwar in 2005)


FLORIAN GROND
Zeit: 17.5.?/?18.5., 10-18 Uhr
Ort: Raum 351 (großes Soundstudio)
In diesem geblockten Seminar werden wir die Soundsynthese Umgebung SuperCollider kennenlernen.
SuperCollider ist wegen seiner Text basierten Herangehensweise deutlich abstrakter als Dataflow Umgebungen wie z.B. MaxMSP oder PD. Das Augenmerk liegt dabei darauf schnell die Vorteile einer Programmier-Umgebung kennen zu lernen in welcher man Synthese Prozesse durch Skripte ausführen, manipulieren und vervielfältigen kann.
Am Beispiel der sowohl additiven als auch subtraktiven Vokalsynthese durch Formanten werden wir durch kleine Syntheseskripte lernen, wie man schnell komplexe Soundparameter manipuliert und die dadurch entstandenen Klänge aufnimmt. Diese sollen dann in digital audio workstation (logic, protools, etc.) oder anderen Programmen der eigenen Wahl zu kurzen 5?–?10 minütigen Stücken arrangiert werden.
Zur Vokalsynthese durch Formanten wird es eine kurze Einführung geben.
Es sind keine Vorkenntnisse zu SuperCollider notwendig.
SuperCollider ist zwar plattformunabhängig, während des Workshops gibt es jedoch nur Unterstützung für OS?X.