CM von Hausswolff

 

Lecture with Carl Michael von Hausswolff

Dienstag, 5. Juni 2012,
16-18 Uhr, Raum 351 (großes Soundstudio)

 

http://www.cmvonhausswolff.net/

 

141 Carl Michael von Hausswolff

 

Since the end of the 1970s, Hausswolff has worked as a composer using the tape recorder as his main instrument and as a conceptual visual artist working with performance art, light- and sound installations and photography.

 

Hausswolff's music has been performed throughout Europe and in North America and Asia in festivals such as Sonar, Electrograph and I.D.E.A.L. In these concerts a very physical, almost brutal, side of Hausswolff’s aesthetics has blended with a droned and polyfrequential beauty. The audience very often fall into a form of trance, dosing away in their seats. Other times people experiencing the events has thanked him “for the massage” or has expressed a “feeling that the flesh came off the bones” due to the vibrations of the low frequencies used.

 

Hausswolf has also created a series of social platforms, places where people can meet and consume. His “Thinner- and Low Frequency Bar” was used at the Momentum biennial in Moss, Norway, Prato, Italy and London and his “Glue- (Tobacco-) and High Frequency Lounge” was used in Geneva and in Prato. These works show Hausswolff’s critical view on the society’s hypocritical treatment of drugs and addiction. The audience could sniff the highly toxic substances thinner and contact glue while smoking cigarettes and getting penetrated by the either low or high sine wave tones.

 

His music is published by Touch Music,  London.

 

142

OVAL - FULL CIRCLE | Von „dagegen“ nach „dabei“, einmal im Kreis herum. Ein Rundreisebericht.

29. Mai 2012 - 13:00 - 1. Juni 2012 - 17:00

137 oval
MARKUS POPP
Veranstaltungstyp: Blockseminar
Fach: Medienkunst
Zeit: Di 29.5. - Fr 1.6.   13 - 17 Uhr
Ort: Raum 351 (großes Soundstudio)


Elektronische Musikproduktion hat einen weiten Weg hinter sich: was einmal als elitäre „Wissenschaft-für-sich“ begann, stützt sich heute auf ein mächtiges Arsenal aus verlässlichen Standards und Schnittstellen: elektronische Musik als globales, universelles Hobby fast ohne Zugangsvoraussetzungen und Hierarchien. Alles ist da: Kreativwerkzeuge auf jedem Niveau, für jeden User, auf jeder Skala. Universelle Verfügbarkeit plus Know-How plus Implosion aller Kriterien ergeben „unendliche Möglichkeiten“.


Diese fundamentalen Umwälzungen tragen eine Signatur: Software-Revolution. Musik verändert sich im Takt ihrer Virtualisierung, entlang eines historisch neuen Beschleunigungsfaktors: Software. Sie verändert Musik schneller, sprunghafter und durchgreifender als jede traditionelle musikalische Evolution, wie etwa durch Instrumentenbau oder Spieltechnik. Und sind wir nicht gerade dabei, mittels Software bereits in die nächste Ära einzutreten? In eine hyperreale Epoche, in der die digitale Emulation von traditionellen Musikinstrumenten (akustisch und elektrisch) und von musikalischen Strukturen die Originalinstrumente - zumindest in Schlüsseldisziplinen – schon weit hinter sich gelassen hat?


Der Musiker und Softwaredesigner Markus Popp aka Oval gehört seit Jahren zu den profiliertesten und international angesehensten Produzenten im Bereich elektronische Musik. Seine unverwechselbaren CD-Veröffentlichungen und Remixes gelten als zeitlose Klassiker, viele davon als Wendepunkte des Genres. Der radikale, verfahrensorientierte, trotzdem hochmusikalische Oval-Sound war in den 1990er Jahren die Vorwegnahme von „glitch“ und „clicks & cuts“. 2010 kehrte Popp nach Jahren der Stille mit einem neuen, organischen und „hyperrealen“ Stil zurück. Seine Arbeitsfelder umfassen Softwaredesign bzw. Klanginstallation sowie Film und zeitgenössischen Tanz. Er erläutert in seinem Vortrag mit vielen audio clips, screenshots und zwei Software Demos den Werdegang bzw. heutige Positionierung von Oval zwischen Dekonstruktion & Rekonstruktion, hi-tech und „Songwriting 2.0“.


 

EINFÜHRUNG IN DIE SOUNDSTUDIOS

21. Mai 2012 - 10:00 - 23. Mai 2012 - 17:00

138

 

LUKAS FUETTERER
FRANK BIERLEIN
Veranstaltungstyp: Blockseminar
Fach: Einführungskurse
Zeit: 21. – 23.05. 10 – 17 Uhr
Ort: Raum 351 (großes Soundstudio)

Digitale / analoge Tontechnik, Mischpult, Patchbay, Harddiskrecording mit Protools, Nuendo, Cubase, Logic Studio oder Ableton Live. Einführungskurs in die Grundlagen der Studiotechnik und in die Handhabung der HfG Soundstudios.


Pflichtveranstaltung für Nutzer der Tonstudios (Grundkursschein).?

WortundKlangKüche

25. April 2012 - 14:00 - 16:00

136

 

 

 

 

 

VORTRAG:


Der Rösselsprung
Almut Schnerring und Sascha Verlan

Das Projekt 'Rösselsprung' verbindet Computerspiel, Rätselspaß, nonlineare Erzählstruktur
und
akustisches Erleben. Im 'Rösselsprung' konkurrieren drei eigenständige und parallel
verlaufende Strukturen, nämlich: 

* erstens die faszinierende Möglichkeit für den Hörer/User, das vorhandene akustische
   Material nach bestimmten Vorgaben selbständig und eigenmächtig zusammensetzen zu
   können; 
* dann zweitens die Suche nach dem richtigen, von den Autoren intendierten Fortlauf
   des Hörspiels (=Rösselsprungrätsel, eine seit dem Mittelalter belegte literarische
   Rätselart) 
* sowie drittens die (mathematische) Lösung des Rösselsprung-Problems. Beim
  Rösselsprungproblem oder Springerproblem geht es darum mit dem Springer auf
  jedes Feld des Schachbretts zu gelangen. Kein Feld darf ausgelassen, kein Feld doppelt
  bespielt werden.

'Der Rösselsprung' vermittelt auf anschauliche Weise, dass die Freiheit, Geschichten zu
erzählen immer eingeschränkt ist durch kulturelle und kognitive Faktoren. Außerdem
ermöglicht er die Erkenntnis, dass das vorliegende akustische Material weitaus mehr Sinn
bringende Kombinationsmöglichkeiten in sich birgt, als der Einzelne zu erkennen vermag.

 

 

 

STIMME, TEXT, SPRACHE

6. Februar 2012 - 17:00 - 8. Februar 2012 - 15:00

Fach: Medienkunst - Sound
Veranstaltungstyp: Seminar
Zeit: 06. - 08.02. 2012 Mo 17 – 20 Uhr Di 12 – 16.00 und 17.00 - 20 Uhr Mi 12 – 15 Uhr
Ort: Raum 351 (grosses Soundstudio)

Die Verwendung von Text, Sprache und Stimme in der Akustischen Kunst basiert auf einer langen Tradition – spätestens seit den Lautgedichten der Dadaisten und Futuristen ist die radikale Abstraktion von Text und Sprache fester Bestandteil avantgardistischer Techniken der radikalen Moderne; die vorherrschende Fixierung auf Bedeutung und Sinn wurde zugunsten einer ästhetischen Sinnlichkeit suspendiert.
Ab Mitte des 20. Jhd. differenzierte sich dieses Feld – eine vitale Schnittmenge aus Klangkunst, Avantgarde-Musik, experimenteller und konzeptueller Literatur und Ansätzen aus der darstellenden und bildenden Kunst – in verschiedene Stränge, die ständig weiter entwickelt wurden und bis heute ästhetische Relevanz besitzen.?Neues Hörspiel, Poesie Sonore, TextSound Compositions, Machine Poetry, Akustische Literatur, phonetische Dichtung – das sind nur einige der Etiketten, unter denen sich ab den 1960 er Jahren eine progressive internationale Szene vernetzte:
William S. Burroughs und Brion Gysin, Ferdinand Kriwet und Franz Mon, Henri Chopin und Bernhard Heidsieck, Lilly Greenham und Joan LaBarbara, die Lettristen aus Paris, die Beat-Poeten aus den USA, der Fylkingen Verein aus Schweden – sie alle unternahmen Versuche, Text, Sprache, Stimme, Klang, Geräusch und Musik in neuen, experimentellen Formen zu verbinden und mit zeitgenössischen medialen Techniken kurz zu schliessen, wie es bereits die Musik und die bildende Kunst taten.
Bis Heute werden diese Ansätze weiter entwickelt – die zeitgenössische Radiokunst beispielsweise ist ohne diese historischen Experimente kaum mehr denkbar. Aktuelle Arbeiten in diesem Bereich zeigen, dass die damals aufgenommenen Fragestellungen sich keineswegs erschöpft haben.
In diesem Seminar möchte ich einige dieser Arbeiten ausführlich behandeln und diskutieren. In einem zweiten Teil sollen die Studierenden eigene Entwürfe erarbeiten.
Als Vorbereitung werden einige (kurze!) theoretische Texte gelesen, um in das Thema einzuführen.

VorschauAnhangGröße
mon__literatur_im_schallraum.pdf1.11 MB
lentz__musik_und_sprache.pdf426.08 KB

ELEMENTARE MUSIKTHEORIE UND FORMENLEHRE

25. Januar 2012 - 13:00 - 27. Januar 2012 - 17:00

HENRIK VON HOLTUM
Fach: Medienkunst - Sound
Veranstaltungstyp: Blockseminar
Zeit: 25. – 27.01. 2012 jeweils 13 – 17 Uhr
Ort: Raum 351 (großes Soundstudio)

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Vermittlung der Strukturprinzipien von europäischer und amerikanischer Musikkultur.
Ausgehend von grundlegenden physiologischen und akustischen Phänomenen, soll die Evolution von Geräusch, Impuls, Ton und Klang zu Melodie, Harmonie und Rhythmus praktisch und theoretisch nachvollzogen werden.?Die sogenannte "klassische" Musik, ihre Formen und Notationen, werden dabei genauso durchleuchtet, wie die oral vermittelten Musiktraditionen und die "Recorded Music" des 20. und 21. Jahrhunderts. Wenn man so will, eine musikalische DNA-Analyse vor dem Hintergrund der technischen, historischen, soziologischen und psychologischen Entwicklungen.
Ziel dieses ersten Rundumschlags ist es, einen Überblick zu liefern, die Grundbegriffe der jeweiligen Musiksprachen zu klären und eine musiktheoretische Grundlage zu legen, sei es um die eigene musikalische Arbeit zu erleichtern, oder einfach um Musik besser zu verstehen.

ART'S BIRTHDAY 2012

17. Januar 2012 - 20:00 - 18. Januar 2012 - 0:00

PROGRAMMIEREN MIT MAX / MSP

15. Dezember 2011 (All day) - 16. Dezember 2011 (All day)

68

DIY AUDIOELEKTRONIK mit Manuel Odendahl

7. Dezember 2011 (All day) - 9. Dezember 2011 (All day)

65

In diesem 3-tägigen Workshop werden kurz die Grundlagen der elektronischen Klangerzeugung erklärt. Anschliessend werden in kleineren Gruppen verschiedene Module gelötet und zum Laufen gebracht: Oszillatoren, Filter, Modulationsquellen. Zu guter Letzt werden diese (nach einem hoffentlich schmerzfreien Debuggen) zu einem selbsthergestellten Modularsystem zusammengeschlossen und feinste elektronische Musik produziert.

Jan Jelinek zu Gast im Seminar Akustische Kunst

6. Dezember 2011 (All day)

64

Di, 6. Dezember 2011 16.00-18.30 Uhr