Noise & Matter. A workshop by Prins & Van Boven

18. Mai 2016 (All day) - 20. Mai 2016 (All day)
 
 
 

 ACHTUNG: VERANSTALTUNG WIRD LEIDER NICHT STATTFINDEN!!!

 

 
Veranstaltungstyp: Workshop
 
Gert Jan Prins, Martijn van Boven, Dr. Paul Modler
 
Zeit: 18.5.-20.05., ganztägig
 
Ort: Raum R311 und Lichthöfe, ZKM. Abschlusskonzert 20.05.

 

 

The workshop Noise & Matter by Prins & Van Boven focuses of the materiality of sound and light. How can both media thru its most fundamental driver, the frequency, be influenced and audio-visualised. During the three day workshop students will work on creating a rudimentary circuit of a sound and light source which will be interconnected by analog media to form a closed feedback system.
 

ERRANT VOICES

ERRANT VOICES
Sound-Art Workshops mit abschliessender Präsentation im Errant Bodies Space Berlin

 

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Veranstaltungstyp: 
Workshop
Lehrbeauftragte(r): 
Errant Bodies
Fach: 
Medienkunst - Digitale Medien-Info Art
Zeit: 
14-täglich; Di 15-20 Uhr; Mi 10-20 Uhr; Do 10-14 Uhr; Beginn: 21. April 2015

Ort: 315


Die "Errant Voices" Workshops sind Teil der diesjährigen "Voice Observatory" - Reihe, einem Programm von Ausstellungen, Performances, Vorträgen und Präsentationen im Errant Bodies Space Berlin. Ziel ist die Erkundung, Erfahrung und Reflexion der Stimme im künstlerischen Kontext, als Kommunikationsorgan, als non-verbaler Ausdruck, als Instrument oder als kollektiver Raum für politische Aktionen.

In Form von sechs Workshops werden Mitglieder von Errant Bodies einen Überblick der zeitgenössischen Klangkunst entwickeln. Themen wie Noise/Geräusch, die Politik des Hörens, Stimme und Klang, Übersetzbarkeit von sinnlichen Wahrnehmungen durch Bild und Ton, kontextspezifisches Arbeiten, Klang im öffentlichen Raum und räumlicher Klang werden behandelt. Neben individuellen Vorgehens- und Ausdrucksweisen werden auch Übungen in der Gruppe sowie individuelle Betreuung angeboten.
Die Workshops münden in eine von den Teilnehme*innen realisierte Präsentation/Ausstellung im „Errant Bodies Space“ in Berlin, wo individuelle Projekte im Austausch fertig entwickelt, besprochen und gezeigt werden.


Workshop 1: 21.-23.04.
Antje Vowinckel und Serge Baghdassarians

Versprechen verorten
Die Stimme als ein schier unerschöpfliches Versprechen, welches sich der operativen
Funktion der Sprache entzieht - als Einführung in das Thema möchten wir gemeinsam
mit den Studierenden Begriffe aus der Sprachwissenschaft und Semiotik erörtern und mit Grafiken und Klangbeispielen ergänzen. Darüber hinaus gibt es praktische Übungen
mit Spracherkennungs- und Verarbeitungsprogrammen wie text-to-speech sowie die
Möglichkeit,  eine Stimmenperformance für das große Schaufenster der Errant Bodies
Galerie (Präsentation im Juli) vorzubereiten.


Workshop 2: 05.-07.05.
Ines Lechleitner und Brandon LaBelle

Noise, Animal Voices and other Misunderstandings
Wie hören, verorten und lesen wir Stimmen, die wir nicht verstehen ? Wie zeichnen wir sie auf ? Wann verwandelt sich Lärm in Aussage und was kann ein bestimmtes Geräusch bedeuten ? Im Zentrum dieses Workshops stehen Interspezies Kommunikation und die Auslotung der Grenze zwischen Lärm/ Geräusch und dessen Bedeutung. Verschiedene Methoden der Aneignung, Nachahmung und des Playback-Experimentes werden hinterfragt und angewandt.


Workshop 3: 19.-21.05.
Georg Klein und Mario Asef

The Voice and the City I : Do you hear me?
Anhand künstlerischer Arbeiten im öffentlichen Raum wird die Stimme und ihr Auftauchen in alltäglichen Situationen beleuchtet. Fragen der Wahrnehmung im urbanen Kontext, der Zeitdramaturgie wie auch des praktischen Einsatzes werden besprochen, Konzepte zu eigenen Arbeiten entwickelt und erste Materialien (Field Recordings im Aussenraum) generiert sowie die Ergebnisse diskutiert, die im zweiten Teil weitergeführt werden können.


Workshop 4: 02.-04.06.
Georg Klein und Ernesto Estrella

The Voice and the City II :  To think the voice
Aufbauend auf den ersten Teil rückt die Stimme selbst ins Zentrum. Es werden praktische Erfahrungen im Gebrauch der Stimme und der Weiterverarbeitung des Sprachklangs vermittelt und diskutiert, sowohl installativ als auch performativ. Eigene Stimmaufnahmen wie auch Interviews sind als Material möglich und können zur Ausarbeitung der im ersten Teil entwickelten Konzeptionen dienen, aber auch zu eigenständigen Arbeiten führen.


Workshop 5: 16.-18.06.
Serge Baghdassarians und Gilles Aubry

Politische Stimmen
Im Zentrum dieses Workshops sollen Text- als auch Tondokumente stehen, welche durch unterschiedlichste Handlungsformen wie Rezitation, Übersetzung, Reenactment transformiert und somit reaktiviert werden. Die TeilnehmerInnen sind hierzu herzlich eingeladen, ihre Stimme abzugeben, also Texte und/oder Aufnahmen als Ausgangsmaterial mitzubringen, seien sie nun historisch oder aktuell, in Form einer Rede, eines Artikels, Interviews, Gedichts, Manifests oder Pamphlets. Politisch bedeutsam mögen sie sein, gern auch problematisch, kontrovers.


Berlin Woche: 06.-10.07. im Errant Bodies Space Berlin (Prenzlauer Berg)

Workshop 6 : 06.-07.07.
Ines Lechleitner und Gilles Aubry

Tast Ding Ton
Wir beschreiben den Weg vom Ding über die Prosa-Dichtung am Beispiel von Francis Ponge und anderen Texten zurück zur taktile Erfahrung eines Objektes und dessen mögliche oder unmögliche Spiegelung in Ton-Aufnahmen. Übersetzungsschritte von sinnlicher Wahrnehmung zu audio-visuellen Übertragungen und daraus resultierenden Kompositionen als Ton-Objekte im Raum stehen im Zentrum dieses Workshops.

08.07-10.07 : Vorbereitung der Ausstellung
Antje Vowinckel, Brandon LaBelle, Kirsten Reese mit Studenten der UDK Sound Studies, Berlin und Gäste


Präsentation / Performances / Ausstellung Berlin: 10. Juli 2015, 14h - 22h


Errant Bodies ist ein Berliner Netzwerk internationaler Klangkünstler/innen, die mit den unterschiedlichsten Formen der Klangkunst arbeiten.
Die derzeit 13 Mitglieder kommen aus den Bereichen Klangkomposition, Installation, Medienkunst, Radiokunst, Performance und arbeiten auch in den Bereichen Architektur, Fotografie, Video, Regie und Philosophie.
Informationen zum Projektraum und den einzelnen Dozenten/innen finden sich unter der Website: errantbodies.org/soundartspace.html

 

Hör! Spiel! – Klanglabyrinth – Wurst im Ohr

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Hör! Spiel! – Klanglabyrinth – Wurst im Ohr

Veranstaltungstyp: 
Praxisseminar/Workshop
Zeit: dienstags 10-12
Workshop vom 17.-20.08. / SWR Studio 7, 9-17 Uhr
Beginn: 9. April 2015
Ort: 
Raum 351; (17.-20.08. SWR Hörspiel- Studio 7, Baden- Baden)

 
Die nächsten Hörspieltage werden scharf und knackig. Es brutzelt im Wurstwagen! Der Biss ins Ohr wird zur akustischen, visuellen, taktilen, olfaktorischen, gustatorischen Wahrnehmung.Wir erarbeiten eine kulinarische Performance, die Raum bietet für die unterschiedlichsten Formen des Hörens und Schmeckens. Die ARD Hörspieltage finden dieses Jahr bereits zum zehnten Mal im Zentrum für Kunst und Medientechnologie und an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe statt. Zum Jubiläum servieren wir akustische Hi-Bruzzling Wurst. Das interdisziplinäre fünftägige Festival vom 11. bis 15. November 2015 am Wurststand wird im Seminar konzipiert und umgesetzt, von der Gestaltung des äußeren Erscheinungsbildes des Im-Biss-Wagens über die Verwurstung verschiedener Themenabende, der Vorbereitung eines Internetauftritts bis hin zur akustischen Ausarbeitung und einem abschließenden Wurst-Ball ist alles vorstellbar. Im Vordergrund steht dabei immer das Zuhören und Lauschen. Eine mobile Version des Wurstwagens ist als Ho-Chi-Minh-Roster gedacht, der die Exkursion nach Vietnam Anfang Februar 2016 in das Jahr des Feuer-Affen anführt.

Das Seminar ist offen für alle Fachbereiche, herzlich eingeladen sind demnach Studierende aus den Fachbereichen Ausstellungs-, Kommunikations- und Produktdesign, Kunstwissenschaft, Medienkunst, Medienphilosophie und Szenografie. Wurst is burning! Anmeldung bis zum 7. April 2015: iris.droegekamp@swr.de ; frank.halbig@swr.de

just - make - sound

just - make - sound

 
313
 
Veranstaltungstyp: 
Workshop
Lehrbeauftragte(r): 
Mark Fell
Fach: 
Medienkunst - Digitale Medien-Info Art
Zeit: 
23.04.-30.04, ganztägig, Beginn 23. April 2015
Ort: 
Raum R311, großes Performance Studio, HfG-Kubus

 
What to do with lots of loudspeakers lots of cpu and lots of programs ... ? Mark Fell is a multidisciplinary artist based in Sheffield (UK). After studying experimental film and video art at Sheffield City Polytechnic he initially revert-ed to earlier interests in computational technology, music and synthetic sound. In 1998 he began a series of critically acclaimed record releases on labels including Mille Plateaux, Line, Editions Mego and Raster Noton.

Mark Fell is widely known for combining popular music styles, such as electronica and club musics, with more academic approaches to computer-based composition with a particular emphasis on algorithmic and mathematical systems. Since his early electronic music pieces Fell’s practice has expanded to include moving image works, sound and light installation, choregoraphy, critical texts and educational projects. (www.markfell.com)
 
Die Veranstaltungen ist Teil des Projektes „Studiennetzwerk Raum-Medien-Klang“ der Baden-Württemberg Stif-tung und ist eine akademische Zusammenarbeit zwischen der HfG Karlsruhe und der University of Californa, Santa Barbara. Das Seminar ist offen für alle Fachbereiche!!
 
Anmeldung bis 15. April 2015: pmodler@hfg-karlsruhe.de

AKUSTISCHE KUNST // SOUND AND ROBOTICS

12. Februar 2015 - 10:00 - 17:00

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Donnerstag 12.02.15
10:00 - 17:00
Raum 351 (großes Soundstudio)

 

MAXforLIVE DURCHLAUFSERHITZER

18. Februar 2015 - 10:00 - 19. Februar 2015 - 17:00

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Strategien des kreativen Programmmissbrauchs

 

Mittwoch 18.02 und Donnerstag 19.02

10:00 - 17:00

Raum 353 (Projektraum)

 

 

Milan Guštar „Numbers and Algorithms in Art“

Am 2. Juli 2014 ist der Komponist, Forscher, Programmierer und Designer von elektronischen und elektro-akustischen Instrumenten Milan Guštar an der HfG zu Gast. Seine Arbeit überbrückt die Grenzen zwischen Wissenschaft, Technologie und Kunst. Er fokussiert sich im Speziellen auf algorithmische und generative Kunst, die Theorie von musikalischen Tuning-Systemen und Mikrotonalität, die neue Organologie, Sonifikation und Visualisierung.
 

 
Seine Methode für das Erstellen von musischen und visuellen Kunstwerken ist beeinflusst durch das Konzept von „Musica“ aus dem mittelalterlichen Quadrivium - der Harmonielehre, basierend auf den numerischen Beziehungen zwischen den Wurzeln der Pythagorischen Tradition, in welcher Mathematik sich mit der symbolischen Bedeutung der Zahlen verbindet.

Milan Guštar wird in dem Vortrag mit dem Titel „Numbers and Algorithms in Art“ in seine Form der Verwebung von Zahlen, Mathematik und Algorythmen zu Kompositionen einführen und seine akustischen und visuellen Kunstwerke vorstellen.


2. Juli 2014, 17-19.30 Uhr
Raum 351 (großes Soundstudio)

Mikrofon  —  Theorie und Praxis

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Frank Halbig, Daniel Senger
24.6., 10–17 Uhr / Raum 351 (Großes Soundstudio)
25.6., 14-19 UHR / SWR Studio 2 (BADEN_BADEN)
26.6., 9-17 UHR / SWR Studio 2 (BADEN_BADEN)

Einführung in die Mikrofonpraxis mit der Erläuterung der unterschiedlichen Wandlerarten, der Wandlungsprinzipien und der Richtkarakteristiken, sowie deren Anwendungen in den verschiedensten Bereichen der Musik-, Sprach- und Geräuschaufnahme. Auf der praktischen Seite werden wir zusammen mit Daniel Senger (Toningenieur SWR Hörspiel) Aufnahmen in den Formaten Mono, Stereo und Surround in unterschiedlichen Kontexten (Sprache, Musik, Atmosphären) erstellen. Die Weiterverarbeitung des Mikrofonsignals im Mischpult wird ebenfalls ein wichtiges Thema sein. Zu diesem Zweck werden wir am 25. und 26. Juni eine Exkursion in das Hörspielstudio 2 des Südwestrundfunks unternehmen.

Art's Birthday 2014 im E-WERK Freiburg

17. Januar 2014 (All day)

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papa pacini [foto: marc doradzillo]

 

Neben RADIAN aus Wien und Mats Gustafsson aus Schweden

spielten aus dem ichiigai-Stall Kopfkino #, Papa Pacini und qwqwi.

 

SWR 2

E-WERK

 

 

FOCUS & ECHO - FACE-TO-FACE MIT INTERNATIONALEN KÜNSTLERN DER MEDIENKUNSTSZENE


268
Marie-Luise Goerke, Gaby Hartel, Frank Halbig, Mareike Maage
Seminar
17.10., 14-18 Uhr; weitere Termine: 18.10./24.10./30.10.
Raum 303

Seit einigen Jahren ist eine Öffnung der Künste über Genregrenzen hinweg ins Immateriell Atmosphärische zu beobachten. Dabei hat der künstlerische Einsatz von Stimme, Sprache, Rede,  Bewegung, Sound, Geräusch und Musik eine tragende Funktion. Besonders deutlich wird die künstlerische Verbindung dieser Einheiten in der öffentlichem Kunstform Radio, in Form des Hörspiels. 

Im Hinblick auf diesen Themenschwerpunkt, organisiert die HFG in Zusammenarbeit mit ihren Partnern SWR, hr und ZKM das Symposium „Choreographie des Klangs - Zwischen Abstraktion und Erzählung“ (5.-7.11.2013). Dieses wird das Hörspiel zu den anderen Künsten in Beziehung setzen. Hörspielmacher treffen auf Soundpoeten, Theoretiker, Theater- und Filmemacher, Autoren,  Komponisten und Performance-Künstler, deren Arbeiten die Grenzen angestammter Genres überschreiten. 
Innerhalb eines Blockseminars werden die teilnehmenden Künstler wie Christina Kubisch, Peter Cusack, Magne Furuholmen oder Heiner Goebbels sowie deren Klangtheorien vorgestellt und Diskussionsanstöße für die Bereiche Sound & Word, Sound & Art, Sound & Public Spaces selbstständig erarbeitet. Zudem setzen sich die Teilnehmer mit folgenden Fragen auseinander: Welche Rolle spielen Klänge, Geräusche, Sprache, Rhythmus und Musik im Arbeiten und Denken der unterschiedlichen Künstler? Welchen Einfluss haben neue technische Gegebenheiten auf Erzähl- und Rezeptionsformen? Was geschieht zwischen den Positionen von dokumentarisch-sensiblem Field Recording und aggressivem Marketing Leasure Sound, der doch mit gleichem Wissen und gleichen Mitteln wie die Künste agiert? Diese Impulse dienen als Vorbereitung für die Panels mit anschließender Diskussionsplattform. Abschließend sollen die gewonnenen Eindrücke in einem kritischen Essay festgehalten und in einer Radiosendung veröffentlicht werden.