Am 2. Juli 2014 ist der Komponist, Forscher, Programmierer und Designer von elektronischen und elektro-akustischen Instrumenten Milan Guštar an der HfG zu Gast. Seine Arbeit überbrückt die Grenzen zwischen Wissenschaft, Technologie und Kunst. Er fokussiert sich im Speziellen auf algorithmische und generative Kunst, die Theorie von musikalischen Tuning-Systemen und Mikrotonalität, die neue Organologie, Sonifikation und Visualisierung.
 

 
Seine Methode für das Erstellen von musischen und visuellen Kunstwerken ist beeinflusst durch das Konzept von „Musica“ aus dem mittelalterlichen Quadrivium - der Harmonielehre, basierend auf den numerischen Beziehungen zwischen den Wurzeln der Pythagorischen Tradition, in welcher Mathematik sich mit der symbolischen Bedeutung der Zahlen verbindet.

Milan Guštar wird in dem Vortrag mit dem Titel „Numbers and Algorithms in Art“ in seine Form der Verwebung von Zahlen, Mathematik und Algorythmen zu Kompositionen einführen und seine akustischen und visuellen Kunstwerke vorstellen.


2. Juli 2014, 17-19.30 Uhr
Raum 351 (großes Soundstudio)