5. Mai 2017 (All day) - 7. Mai 2017 (All day)

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cOsmOsmOse ist ein interdisziplinäres Festival, das vom 5. bis 7. Mai an der HfG Karlsruhe und am ZKM stattfinden wird. Es versammelt spartenübergreifend internationale Künstler aus den Bereichen Literatur, Musik, Bildende Kunst und Performance in einem außergewöhnlichen Laboratorium. In diesem wird Raum für Experimente, neue Kollaborationen und richtungsweisende Formate geschaffen. Die uralte Kulturtechnik des Sprechens verbindet sich auf ganz eigene Weise mit elektronischen Medien und der digitalen Welt.

Weder die Sprache ist körperlos, noch der Klang. In der Darstellung der Sprache durch einen Körper, eine Stimme oder elektroakustische Medien durchdringen sich Text und Ton. Die Performance setzt Wort- und Klangarbeit neu zusammen und definiert einen ästhetischen Bereich, der zwischen Dichtung, Musik und Performance vermittelt. Elektronische Medien werden dabei nicht nur zur Aufzeichnung, sondern insbesondere künstlerisch produktiv eingesetzt. Dadurch wird die Literatur ins Mehrdimensionale erweitert. Akustische Dichtung und sprachbasierte Performance sind Teil einer Literatur außerhalb von Schrift und Buch, die sich seit über einhundert Jahren eigenständig entwickelt und immer wieder neu definiert und gestaltet wird. Diese Entwicklung möchte cOsmOsmOse aktiv unterstützen und versteht sich als Plattform für unterschiedliche Ansätze in diesem Feld.
Aus diesem Grund findet nun zum dritten Mal das Festival „cOsmOsmOse – Performancepoesie und Verbophonie“ statt: Literatur zum Hören, die klassische Lesungsformen überschreitet. Die erste und erste zweite Ausgabe stießen bereits 2013 (KHM Köln) und 2015 (Salon des Amateurs und FFT, Düsseldorf) auf großes Interesse. Etwa ein Dutzend Auftritte und Präsentation internationaler Künstlerinnen und Künstler und Studierender aus unterschiedlichen Bereichen vermitteln einen direkten Einblick in die experimentellen Ansätze und Grenzbereiche der Genres. In einem Konferenzteil des Festivals wird darüber hinaus der konzentrierte Austausch und Diskurs zwischen den Künstlerinnen und Künstlern, Studierenden und interessiertem Publikum ermöglicht.

Mehr Informationen: www.cosmosmose.de