Workshop mit Patrick Detampel (Alex4/Schneidersladen)

5. Dezember 2016 - 9:30 - 17:00

361

 

 

 

Scheidersladen ist legendär für die Auswahl, das know how und den
Geist modularer Synthesizer.
Patrick Detampel ist auf tour in Süddeutschland und wird mit mehreren
Racks in die Feinheiten und Spezialitäten eintauchen lassen, die mit den
unterschiedlichen Modulen möglich sind.

 

Teilnehmer sollten über Standardmodule - z.B. vco, vcf, lfo, trigger,
sequencer - Grundkenntnisse haben und diese anwenden können.

Begrenzte Teilnehmerzahl

 

 

www.schneidersladen.de

roundabout #16 Konzertreihe

14. Juli 2016 (All day) - 15. Juli 2016 (All day)

350

 

Donnerstag 14.7. 21:00

RoUNDABoUT #Pacific

konzert mit studenten der partnerhochschule university of california st. barbara:
brandon rolle - credo
ori barel - piece for memorial iv
marc evans - barlicity
david gordon - eclipse
dylan meistrich - the wind remember
nick norton - connection
federico llach - your piece here
[muwon] heena yoon - voice and a fountain pen
marco kempf - r2
nino e. alonso - funk01

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Freitag:  15.7.2016
Uhrzeit: 21:00 Uhr
 
RoUNDABoUT #Atlantic

strwüü - das generativ des degenerierten
minta nuas - sameoldbullshit
2022 - experiment nummer eins
david loscher - platzer
adam rafinski - i am here
george hazard - sommelroch
lybes dimem - -
dohi kim - overlap
4pm - untitled
bim - palasi

                                                                                                                             www. ichiigai.net

Perseverantia Ad Finem Optatum

5. Juni 2016 (All day)

344

Abschlußkonzert:   So 5.6.  20:00  großes Studio HfG
<Perseverantia Ad Finem Optatum>

Danielle de Picciotto & Alexander Hacke
und
n/T != #FFFFFF                  (Jo)
Initiation                             (Felix Buchholz)
Intro                                    (Fundamentals & Do)
Epistaxis <Nasenbluten>   (M.K.K.M.)
Reducted Parameters        (Nina Eberle & George Hazard)
T.B.A                                   (Manuel Cistof)
nearest neighbor                (4pm)


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Gegen den Strom

Wie können sich Musiker heutzutage trotz sinkender Plattenverkäufe, steigender Konkurrenz durch das Internet und der zusammenbrechenden Musikindustrie behaupten? Wie können Künstler trotz hoher Mieten, weniger Unterstützung und  einem Kunstmarkt, der sich durch aberwitzige Preise immer mehr zu einem reinen Investitionsmarkt verwandelt, überleben oder gar ideale Ziele verfolgen?
Die Teilnehmer des Workshopseminars sammeln in der Erstellung eigener Beiträge Erkenntnisse und entwickeln so die individuelle Sicht auf eine moderne, zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem Thema. In der Abschlussveranstaltung werden, integriert in ein Konzert des Künstlerpaares, die Ergebnisse ihrer Arbeit vorgestellt.
 

Danielle de Picciotto
Danielle de Picciotto was born in Tacoma, Washington (USA). She Studied music & art in NYC and works as interdisciplinary artist in the fields of art, film, music, literature and performance. She is co-founder of Berlin "Loveparade" and has exhibited  at  Zoo London Art Fair (UK), Berliner Liste Art Fair (DE).
Cooperations with German Cultural Goethe Institute in Hong Kong, Milan, Rome, Tokyo, Berlin, Prague, Sarajevo, Mexico City.

Alexander Hacke
His early teenage years were spent writing, recording, releasing and performing music under the pseudonym Alexander von Borsig. At the tender age of 14 in 1980 he joined the German cult Band “Einstürzende Neubauten” which he performs and releases recordings with up till today. All throughout the eighties and up to the present he has collaborated with countless artists of various genres and produces records and score music for theater pieces, feature films and documentary movies. Since 2001 Alexander Hacke has been collaborating with the American artist Danielle de Picciotto. Together they initiate international multimedia performances.

Gegen den Strom

330
 
Veranstaltungstyp: Workshop
 
Danielle de Picciotto, Alexander Hacke, Dr. Paul Modler
 
Zeit: 30.5-5.6., ganztägig (10:00 - 18:00 Uhr)
Ort: Raum R311, großes Studio, Lichthöfe, ZKM

 

Wie können sich Musiker heutzutage trotz sinkender Plattenverkäufe, steigender Konkurrenz durch das Internet und der zusammenbrechenden Musikindustrie behaupten? Wie können Künstler trotz hoher Mieten, weniger Unterstützung und  einem Kunstmarkt, der sich durch aberwitzige Preise immer mehr zu einem reinen Investitionsmarkt verwandelt, überleben oder gar ideale Ziele verfolgen?
Danielle de Picciotto und Alexander Hacke beziehen sich in ihrem neuen Album „Perseverantia“ auf ihre ureigensten Erfahrungen als Musiker und Künstler, die durch ihr über 30 Jähriges Schaffen, eigene Methoden gefunden haben diesen schwierigen Vorzeichen die Stirn zu bieten.
Abgesehen von Ihren respektiven Arbeiten – er als Filmkomponist und Bassist der Einstürzenden Neubauten, sie als Filmemacherin, Künstlerin und Musikerin u.a bei Crime & The City Solution, arbeiten sie seit 2001 als Duo und entwerfen in regelmäßigen Abständen interdisziplinäre Projekt mit neuen Kombinationen von visuellen, musikalischen und performativen Formaten.
Bei Ihrem neuen Album „Perseverantia“ (Erscheinungstermin 6. Mai 2016) geht es ihnen um die Ausdauer die benötigt wird als selbstständige Künstler heutzutage zu überleben. Seit 2010 reisen sie als Nomaden durch die Welt und erproben neue Arbeits- und Lebensformate. Ihre Erkenntnisse sind auf dem Album zu hören und diese möchten sie während des Workshops „Gegen den Strom“ vorstellen und in praktischen, künstlerischen Schritten an Videos und Remixes Ihres Hauptstückes „Perseverantia“ weiter erarbeiten. Die Teilnehmer des Workshopseminars sammeln in der Erstellung eigener Beiträge Erkenntnisse und entwickeln so die individuelle Sicht auf eine moderne, zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem Thema. In der Abschlussveranstaltung werden, integriert in ein Konzert des Künstlerpaares, die Ergebnisse ihrer Arbeit vorgestellt.

 

Montag:
11:30 – 13:00 Uhr
Begrüßung und Vorstellungsvortrag von Alexander Hacke & Danielle de Picciotto
über die Arbeiten und Projekte, die sie unabhängig voneinander seit den Achtzigern initiieren, wie seinefrühen Jahre als Alexander von Borsig mit Krach-Performances, Bandschlaufen von Kassette und denAnfängen von Einstürzende Neubauten,
sowie diversen Kollaborationen im Rahmen von Musikproduktion, Theater und Film.
Danielle de Picciotto wird sowohl über Ihre Entwicklung in der Berliner Clubkunst mit Super-8 Projektionen, Events und Ausstellungen berichten, als auch über Installationen,die Entstehung der Love Parade und die künstlerische Leitung von Videoproduktionen in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut und Auswärtigen Amt.
 
14: 00 – 16:00 Uhr
Im zweiten Teil geht es um ausgewählte Filmmusiken und Musik/Kunstvideos die das Künstlerpaar in den letzten 5 Jahren erstellt hat.
Sie werden einige der Filme vorspielen und in konkreten Beispielen erklären worum es ihnen bei den jeweiligen Aufträgen oder Projekten künstlerisch und technisch ankam.
 
16:30 – 18:00 Uhr
Im letzten Teil der Einführung sprechen Danielle & Alexander über Ihre interdisziplinären Arbeiten und ihreBeweggründen seit nunmehr 15 Jahren gemeinsam audio-visuelle Projekte zu initiieren die in Genre-übergreifenden Aufführungen Inhalte abseits des kulturellen Mainstreamsbehandeln.
 
Im Anschluss an die jeweiligen drei Blöcke ihrer Präsentation werden die beiden zu Fragen Rede und Antwort stehen.
 
Dienstag:
10:00 – 13:00 Uhr
Vorstellung des Projektes PERSEVERANTIA und Gespräch über das Nomadenleben des Künstlerpaars, die sozialen und künstlerischen Gründe, die sie 2010 dazu bewogen Hab und Gut in Berlin aufzugeben und diesen drastischen Schritt zu gehen.
Die Studierenden werden sich im Rahmen dieses Workshops in kleinen Gruppen zusammenfinden und in Form von musikalischen Bearbeitungen und multimedialenGestaltungen auf das Thema "modernes Nomadentum" eingehen.
Als Arbeitsmaterial stellt ihnen Alexander Hacke Elemente vom Titelstück des Albums PERSEVERANTIA aufgelöst in einzelne Spuren sogenannte „Stems“ zur Verfügung, die dann mit seiner Hilfe von ihnen verfremdet, bearbeitet, umstrukturiert und als Ausgangsbasis eigener Kreationengenutzt werden können.
Zu diesen neuen Musiken sollen zeitgleich unter Anleitung von Danielle de Picciotto visuelle Interpretationen erstelltwerden, die in Korrespondenz dazu am Sonntag zurPräsentation gelangen.
 
13:00 – 15:00 Uhr
In der Pause sollten sich die Gruppen konfigurieren und entscheiden was sie machen möchten.
 
15:00 – 18:00 Uhr
In Gesprächen mit den Arbeitsgruppen werden Danielle & Alexander die Entwicklung ihrer Ideen unterstützen und erörtern wie sie durchgeführt werden können.
 
Mittwoch:
10:00 – 18:00 Uhr
Arbeit an der Herstellung der Projekte.
 
Donnerstag:
10:00 – 18:00 Uhr
Arbeit an der Herstellung der Projekte.
 
Freitag:
10:00 – 18:00 Uhr
Arbeit an der Herstellung der Projekte und deren Fertigstellung in Form von Ausspielung/Mastern.
 
Samstag:
12:00 – 16:00 Uhr
Arbeit an der Herstellung der Projekte und deren Fertigstellung in Form von Ausspielung/Mastern.
Besprechung & Vorbereitung der Aufführung am Sonntag
 
Sonntag:
(Zeiten tba.)
Soundcheck und Video-Einrichtung
Aufführung  (Dauer min. 90 Minuten)

 

Foto Credit: ©    TINA  WINKHAUS

Raum-Medien-Klang /// zu Gast: Gabor Lazar und Mark Fell

11. Mai 2016 (All day)


Uhrzeit: 14:45
Ort: Raum 311

Gabor Lazar:
As a creative response to the currently available technologies, his
music articulates the extremes of rhythm in a strong relationship with
sound synthesis. Inspired by the past decades' techno-related electronic
 music, Gábor extends the boundaries of repetitive music through his
spectrally rich and recognizable sound. As innovative as traditional,
his music bridges the gap between dance motivated club culture and
conceptual practice of computer music.

http://gaborlazar.com/info.html

Mark Fell:
is a multidisciplinary artist based in Sheffield (UK). After studying experimental film and video art at the infamous Psalter Lane Campus of Sheffield City Polytechnic he reverted to earlier interests in computational technology, music and synthetic sound. In 1998 he began a series of critically acclaimed record releases on labels including Mille Plateaux, Line, Editions Mego and Raster Noton. Fell is widely known for combining popular music styles, such as electronica and club musics, with typically academic approaches to computer-based composition with a particular emphasis on algorithmic and mathematical systems. Since his early electronic music pieces Fell’s practice has expanded to include moving image works, sound and light installation, choregoraphy, critical texts and educational projects.

http://www.markfell.com/wiki/

Raum-Medien-Klang /// zu Gast: Mark Fell

4. Mai 2016 (All day)

343

 

Mittwoch 4.5.
Uhrzeit: 14:00
Ort: HfG Raum 311,

In 2014 Mark Fell was invited to perform his 2010 compositions “Multistablitly" at the Center for Computer Research in Music and Acoustics (CCRMA) in Stanford. While there he met John Chowning the inventor of FM synthesis and composer of pioneering works including Stria (1977). Following their meeting Fell and Chowning decided to collaborate on a new work - an ambisonic piece for generative percussion and specific forms of FM synthesis originally used on Stria. Their piece received a world premier at Haus der Kulturen der Welt in berlin in april 2016 and was warmly received. Mark is currently working on a new orchestral piece as artist in residence at ZKM.

Mark Fell will discuss insides of the composition he and John chowning presented at Haus der Kulturen der Welt.
We will listen to parts of the piece 'live' from the labtop of Mark Fell (ICST 8-channel ambisonics) and compare this to the recording done with a Soundfield microphone (B-Format 1. order) projected to the R311 Ircam-Spat decoder (HOA 5th order, 29 speakers).
 


Mark Fell is a multidisciplinary artist based in Sheffield (UK). After studying experimental film and video art at the infamous Psalter Lane Campus of Sheffield City Polytechnic he reverted to earlier interests in computational technology, music and synthetic sound. In 1998 he began a series of critically acclaimed record releases on labels including Mille Plateaux, Line, Editions Mego and Raster Noton. Fell is widely known for combining popular music styles, such as electronica and club musics, with typically academic approaches to computer-based composition with a particular emphasis on algorithmic and mathematical systems. Since his early electronic music pieces Fell’s practice has expanded to include moving image works, sound and light installation, choregoraphy, critical texts and educational projects.

John M. Chowning (/ˈtʃaʊnɪŋ/; born August 22, 1934 in Salem, New Jersey) is an American composer, musician, inventor, and professor best known for his work at Stanford University and his invention of FM synthesis while there.

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Raum-Medien-Klang:
Neben einer grundlegenden Übersicht über die Psychophysik der akustischen Wahrnehmung wird der Blick auf aktuelle technische Entwicklungen und Forschungen im Bereich Mehrkanalton gerichtet, und es wird untersucht, wie diese Entwicklungen eine kreative Anwendung finden können.
Die Bedeutung des Raumes als herausragende strukturierende und ästhetische Komponente für Komposition wird mit den Beiträgen der beteiligten Dozenten aus den jeweiligen Perspektiven Musik, Klang und Bild dargelegt. Das Seminar wird vom (IMA) Institut für Musik und Akustik am ZKM begleitet. Nach Ankündigung werden Vorträge und Künstlergespräche am IMA in das Seminar miteingebunden.

Die Beiträge bauen auf folgenden Themenschwerpunkten auf:
- Psychoakustische Grundlagen räumlicher Wahrnehmung
- Akustische 3D Aufnahmeverfahren
- Akustische Projektionstechniken wie Surround, Ambisonics, Wellenfrontsynthese
- Kombination visueller und akustischer Projektions- und Aufnahmeverfahren
- Konzepte medialer und musikalischer Komposition zeitlicher Abläufe für räumliche Eigenschaften abstrakter Objekte
- Formate für 3D-Aufnahmen und Projektionen für Konzerte, Installationen und Broadcast

Noise & Matter. A workshop by Prins & Van Boven

18. Mai 2016 (All day) - 20. Mai 2016 (All day)
 
 
 

 ACHTUNG: VERANSTALTUNG WIRD LEIDER NICHT STATTFINDEN!!!

 

 
Veranstaltungstyp: Workshop
 
Gert Jan Prins, Martijn van Boven, Dr. Paul Modler
 
Zeit: 18.5.-20.05., ganztägig
 
Ort: Raum R311 und Lichthöfe, ZKM. Abschlusskonzert 20.05.

 

 

The workshop Noise & Matter by Prins & Van Boven focuses of the materiality of sound and light. How can both media thru its most fundamental driver, the frequency, be influenced and audio-visualised. During the three day workshop students will work on creating a rudimentary circuit of a sound and light source which will be interconnected by analog media to form a closed feedback system.
 

ERRANT VOICES

ERRANT VOICES
Sound-Art Workshops mit abschliessender Präsentation im Errant Bodies Space Berlin

 

316

 

Veranstaltungstyp: 
Workshop
Lehrbeauftragte(r): 
Errant Bodies
Fach: 
Medienkunst - Digitale Medien-Info Art
Zeit: 
14-täglich; Di 15-20 Uhr; Mi 10-20 Uhr; Do 10-14 Uhr; Beginn: 21. April 2015

Ort: 315


Die "Errant Voices" Workshops sind Teil der diesjährigen "Voice Observatory" - Reihe, einem Programm von Ausstellungen, Performances, Vorträgen und Präsentationen im Errant Bodies Space Berlin. Ziel ist die Erkundung, Erfahrung und Reflexion der Stimme im künstlerischen Kontext, als Kommunikationsorgan, als non-verbaler Ausdruck, als Instrument oder als kollektiver Raum für politische Aktionen.

In Form von sechs Workshops werden Mitglieder von Errant Bodies einen Überblick der zeitgenössischen Klangkunst entwickeln. Themen wie Noise/Geräusch, die Politik des Hörens, Stimme und Klang, Übersetzbarkeit von sinnlichen Wahrnehmungen durch Bild und Ton, kontextspezifisches Arbeiten, Klang im öffentlichen Raum und räumlicher Klang werden behandelt. Neben individuellen Vorgehens- und Ausdrucksweisen werden auch Übungen in der Gruppe sowie individuelle Betreuung angeboten.
Die Workshops münden in eine von den Teilnehme*innen realisierte Präsentation/Ausstellung im „Errant Bodies Space“ in Berlin, wo individuelle Projekte im Austausch fertig entwickelt, besprochen und gezeigt werden.


Workshop 1: 21.-23.04.
Antje Vowinckel und Serge Baghdassarians

Versprechen verorten
Die Stimme als ein schier unerschöpfliches Versprechen, welches sich der operativen
Funktion der Sprache entzieht - als Einführung in das Thema möchten wir gemeinsam
mit den Studierenden Begriffe aus der Sprachwissenschaft und Semiotik erörtern und mit Grafiken und Klangbeispielen ergänzen. Darüber hinaus gibt es praktische Übungen
mit Spracherkennungs- und Verarbeitungsprogrammen wie text-to-speech sowie die
Möglichkeit,  eine Stimmenperformance für das große Schaufenster der Errant Bodies
Galerie (Präsentation im Juli) vorzubereiten.


Workshop 2: 05.-07.05.
Ines Lechleitner und Brandon LaBelle

Noise, Animal Voices and other Misunderstandings
Wie hören, verorten und lesen wir Stimmen, die wir nicht verstehen ? Wie zeichnen wir sie auf ? Wann verwandelt sich Lärm in Aussage und was kann ein bestimmtes Geräusch bedeuten ? Im Zentrum dieses Workshops stehen Interspezies Kommunikation und die Auslotung der Grenze zwischen Lärm/ Geräusch und dessen Bedeutung. Verschiedene Methoden der Aneignung, Nachahmung und des Playback-Experimentes werden hinterfragt und angewandt.


Workshop 3: 19.-21.05.
Georg Klein und Mario Asef

The Voice and the City I : Do you hear me?
Anhand künstlerischer Arbeiten im öffentlichen Raum wird die Stimme und ihr Auftauchen in alltäglichen Situationen beleuchtet. Fragen der Wahrnehmung im urbanen Kontext, der Zeitdramaturgie wie auch des praktischen Einsatzes werden besprochen, Konzepte zu eigenen Arbeiten entwickelt und erste Materialien (Field Recordings im Aussenraum) generiert sowie die Ergebnisse diskutiert, die im zweiten Teil weitergeführt werden können.


Workshop 4: 02.-04.06.
Georg Klein und Ernesto Estrella

The Voice and the City II :  To think the voice
Aufbauend auf den ersten Teil rückt die Stimme selbst ins Zentrum. Es werden praktische Erfahrungen im Gebrauch der Stimme und der Weiterverarbeitung des Sprachklangs vermittelt und diskutiert, sowohl installativ als auch performativ. Eigene Stimmaufnahmen wie auch Interviews sind als Material möglich und können zur Ausarbeitung der im ersten Teil entwickelten Konzeptionen dienen, aber auch zu eigenständigen Arbeiten führen.


Workshop 5: 16.-18.06.
Serge Baghdassarians und Gilles Aubry

Politische Stimmen
Im Zentrum dieses Workshops sollen Text- als auch Tondokumente stehen, welche durch unterschiedlichste Handlungsformen wie Rezitation, Übersetzung, Reenactment transformiert und somit reaktiviert werden. Die TeilnehmerInnen sind hierzu herzlich eingeladen, ihre Stimme abzugeben, also Texte und/oder Aufnahmen als Ausgangsmaterial mitzubringen, seien sie nun historisch oder aktuell, in Form einer Rede, eines Artikels, Interviews, Gedichts, Manifests oder Pamphlets. Politisch bedeutsam mögen sie sein, gern auch problematisch, kontrovers.


Berlin Woche: 06.-10.07. im Errant Bodies Space Berlin (Prenzlauer Berg)

Workshop 6 : 06.-07.07.
Ines Lechleitner und Gilles Aubry

Tast Ding Ton
Wir beschreiben den Weg vom Ding über die Prosa-Dichtung am Beispiel von Francis Ponge und anderen Texten zurück zur taktile Erfahrung eines Objektes und dessen mögliche oder unmögliche Spiegelung in Ton-Aufnahmen. Übersetzungsschritte von sinnlicher Wahrnehmung zu audio-visuellen Übertragungen und daraus resultierenden Kompositionen als Ton-Objekte im Raum stehen im Zentrum dieses Workshops.

08.07-10.07 : Vorbereitung der Ausstellung
Antje Vowinckel, Brandon LaBelle, Kirsten Reese mit Studenten der UDK Sound Studies, Berlin und Gäste


Präsentation / Performances / Ausstellung Berlin: 10. Juli 2015, 14h - 22h


Errant Bodies ist ein Berliner Netzwerk internationaler Klangkünstler/innen, die mit den unterschiedlichsten Formen der Klangkunst arbeiten.
Die derzeit 13 Mitglieder kommen aus den Bereichen Klangkomposition, Installation, Medienkunst, Radiokunst, Performance und arbeiten auch in den Bereichen Architektur, Fotografie, Video, Regie und Philosophie.
Informationen zum Projektraum und den einzelnen Dozenten/innen finden sich unter der Website: errantbodies.org/soundartspace.html

 

Hör! Spiel! – Klanglabyrinth – Wurst im Ohr

317

Hör! Spiel! – Klanglabyrinth – Wurst im Ohr

Veranstaltungstyp: 
Praxisseminar/Workshop
Zeit: dienstags 10-12
Workshop vom 17.-20.08. / SWR Studio 7, 9-17 Uhr
Beginn: 9. April 2015
Ort: 
Raum 351; (17.-20.08. SWR Hörspiel- Studio 7, Baden- Baden)

 
Die nächsten Hörspieltage werden scharf und knackig. Es brutzelt im Wurstwagen! Der Biss ins Ohr wird zur akustischen, visuellen, taktilen, olfaktorischen, gustatorischen Wahrnehmung.Wir erarbeiten eine kulinarische Performance, die Raum bietet für die unterschiedlichsten Formen des Hörens und Schmeckens. Die ARD Hörspieltage finden dieses Jahr bereits zum zehnten Mal im Zentrum für Kunst und Medientechnologie und an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe statt. Zum Jubiläum servieren wir akustische Hi-Bruzzling Wurst. Das interdisziplinäre fünftägige Festival vom 11. bis 15. November 2015 am Wurststand wird im Seminar konzipiert und umgesetzt, von der Gestaltung des äußeren Erscheinungsbildes des Im-Biss-Wagens über die Verwurstung verschiedener Themenabende, der Vorbereitung eines Internetauftritts bis hin zur akustischen Ausarbeitung und einem abschließenden Wurst-Ball ist alles vorstellbar. Im Vordergrund steht dabei immer das Zuhören und Lauschen. Eine mobile Version des Wurstwagens ist als Ho-Chi-Minh-Roster gedacht, der die Exkursion nach Vietnam Anfang Februar 2016 in das Jahr des Feuer-Affen anführt.

Das Seminar ist offen für alle Fachbereiche, herzlich eingeladen sind demnach Studierende aus den Fachbereichen Ausstellungs-, Kommunikations- und Produktdesign, Kunstwissenschaft, Medienkunst, Medienphilosophie und Szenografie. Wurst is burning! Anmeldung bis zum 7. April 2015: iris.droegekamp@swr.de ; frank.halbig@swr.de

just - make - sound

just - make - sound

 
313
 
Veranstaltungstyp: 
Workshop
Lehrbeauftragte(r): 
Mark Fell
Fach: 
Medienkunst - Digitale Medien-Info Art
Zeit: 
23.04.-30.04, ganztägig, Beginn 23. April 2015
Ort: 
Raum R311, großes Performance Studio, HfG-Kubus

 
What to do with lots of loudspeakers lots of cpu and lots of programs ... ? Mark Fell is a multidisciplinary artist based in Sheffield (UK). After studying experimental film and video art at Sheffield City Polytechnic he initially revert-ed to earlier interests in computational technology, music and synthetic sound. In 1998 he began a series of critically acclaimed record releases on labels including Mille Plateaux, Line, Editions Mego and Raster Noton.

Mark Fell is widely known for combining popular music styles, such as electronica and club musics, with more academic approaches to computer-based composition with a particular emphasis on algorithmic and mathematical systems. Since his early electronic music pieces Fell’s practice has expanded to include moving image works, sound and light installation, choregoraphy, critical texts and educational projects. (www.markfell.com)
 
Die Veranstaltungen ist Teil des Projektes „Studiennetzwerk Raum-Medien-Klang“ der Baden-Württemberg Stif-tung und ist eine akademische Zusammenarbeit zwischen der HfG Karlsruhe und der University of Californa, Santa Barbara. Das Seminar ist offen für alle Fachbereiche!!
 
Anmeldung bis 15. April 2015: pmodler@hfg-karlsruhe.de